Zu Beginn stand die Kalahari im Norden Südafrikas auf dem Programm.
Eine Wüste, die auf keinen Fall nur Ödland ist. Die Tierwelt der trockenen Regionen zeigen sich
auf rotem Sand mit grünem Gras, welch Kontrast !
Der Fish River Canyon in Namibia - in der Größe direkt hinter dem Gran Canyon zu nennen -
bietet dann etwas für die Landschaftsfreunde. Der Abstieg geht noch einigermaß leicht,
der Aufstieg zeigt aber, wie steil der Weg wirklich ist. Trotzdem, es hat sich gelohnt.
Über die Namib - schon mal einen Sandsturm in der Wüste erlebt !?! - ging es dann zur
Küste und von dort ins Landesinnere Namibias zum Etosha Nationalpark. In der Trockenzeit kommen
alle Tiere zu den Wasserlöchern. Neben Elefant und Giraffe auch Spitzmaulnashorn, Kudu, Impala
und weitere Antilopenarten. Auch der König der Tiere, der Löwe fehlt hier nicht. Doch wenn
ein Elefant oder ein Nashorn kommt, macht auch er Platz am Wasserloch.
Dann wird es immer feuchter. Während anfangs in der Wüste unsere Haut schier vertrocknete,
so niedrig war die Luftfeuchtigkeit, konnte man es als Europäer nun besser aushalten.
In Botswana erkunden wir mit dem Mokoro - einer Art etwas instabilem Einbaum - die Welt des Okavango
Deltas. Der anschließende Moremi-Nationalpark bietet eine immense Vielfalt von Tieren und
Landschaftsbildern. Nun endlich kommen auch wieder höhere Bäume. An den Wasserflächen sind
zahlreiche Vögel wie z.B. der Sattelstorch
und andere Storcharten, Klunkerkranich und viele z.T.
große Gänse .... Verschiedenste Antilopenarten kreuzen unseren - fast nicht erkennbaren - Weg.
Immer wieder begegnen wir Löwen, darunter recht stattliche männliche Exemplare.
Weiter geht es zum Chobe Nationalpark. Große Elefantenherden stutzen die Mopane-Bäume auf
Heckenhöhe. Selbst ein Gärtner könnte nicht präziser arbeiten. Entlang des Chobe
Flusses bestaunen wir Krokodile, Elefanten- und Büffelherden. Einen der fantastisch roten
Sonnenuntergänge Afrikas genießen wir am Ufer des Chobe. Eine Herde Elefanten zieht vor
der rotglühenden Sonne vorbei. Ein Schreiseeadler stößt herab und zieht mit einem
Fisch von dannen. Die Glanzstare beäugen uns neugierig, um vom Abendessen die Reste zu stibitzen.
Wir bedauern es ein wenig, daß es nun weiter geht in den Trubel um die Victoria Fälle in Zimbabwe.
Aber auch hier gibt es einen Nationalpark.
Auf dem Rücken der Pferde erkunden wir den Zambesi Nationalpark. Es ist ein gemischtes Gefühl, mit dem wir uns den ersten Büffeln und Elefanten nähern. Doch die Erfahrung zeigt, daß wir uns ihnen ganz ungestört nähern können.