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Pressestimmen
Westf. Anzeiger 2003
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Eindrucksvolle Landschaftsfotografien bringen die Matuszewskis von ihren Reisen mit : Hier eine Aufnahme des Lago Petrohue in Chile - Fotos(2) : Matuszewski "Anti-Pauschal-Urlauber"PRIVAT Susan und Johannes Matuszewski haben schon alle Kontinente mit dem Rucksack bereist und verzichteten dabei auf jeglichen Komfort
AMEKE · Susan und Johannes Matuszewski fühlen sich überall auf der Welt zu Hause. Seit zehn Jahren reisen die beiden Programmierer an die ungewöhnlichsten Orte, um unverfälschte Landschaften zu sehen und fremde Kulturen einmal näher kennenzulernen - ein Lebensstil, den die beiden passionierten Globetrotter niemals aufgeben wollen. Angefangen hatte ihre "kleine, positive Sucht", wie sie ihre Leidenschaft nennen, mit einer Reise nach Galapagos, ein 1 000 Kilometer westlich der Küste Ecuadors gelegenes Insel-Archipel, im Jahr 1994. "Damals haben wir uns das Geld mühsam zusammengespart", erinnert sich die 36-Jährige lächelnd an ihre erste Entdeckungsreise ans "Ende der Welt". "Schon in der Schule war ich fasziniert von Darwins Theorie", erzählt die begeisterte Naturwissenschaftlerin vom Beginn ihrer Passion für Flora und Fauna. Irgendwann hat es ihr nicht mehr gereicht, von den Naturschönheiten des Erdballs nur in Lehrbüchern zu lesen - eigene Erfahrungen sollten das bereits vorhandene Wissen ergänzen. Mit ihrem Mann Johannes, dem Vorsitzenden der Schießriege Ameke, hatte die Albersloherin das passende Gegenstück gefunden. Er ist ebenfalls begeisterter Hobby-Biologe und schloss sich ihren Reiseplänen sofort an. Mit den Jahren wurden die Matuszewskis immer anspruchsvoller, bei der Wahl ihrer Reiseziele. Mittlerweile haben sie alle Kontinente der Erde bereist und sehen sich als "Anti-Pauschal-Urlauber". "Wir wollen wirklich etwas von dem Land sehen, in dem wir uns befinden", erklärt der 41-Jährige seine Motivation, Anreisezeiten von bis zu 36 Stunden auf sich zu nehmen. Indonesien, Chile, Madagaskar und vieles mehr haben die beiden schon kennen gelernt. In Luxushotels fühlen sich die Matuszewskis unwohl. "Wir gehören da einfach nicht rein", sind sich beide einig. Stattdessen versuchen sie, ihre Reiseziele mit dem Rucksack zu erkunden, und verzichten dafür auf jeglichen Komfort. Auch zu Hause muss das Ehepaar sparsam sein, um die teilweise kostspieligen Urlaube von vier bis sechs Wochen finanzieren zu können. "Wir haben keine Kinder, kein Haus und unser letztes Auto musste ganze 13 Jahre halten", beschreibt der gebürtige Merscher die notwendigen Entbehrungen. "Aber das macht uns wirklich nichts aus. Das Reisen ist wichtiger als jeder Luxus", sagt auch seine Frau. Die wunderschönen Naturfotografien, die die beiden von ihren Reisen mitbringen, sind im Internet zu finden. Unter http://www.sujoma.de kann sich jeder Interessent selbst ein Bild machen und sich an der makellosen Schönheit der abgebildeten Landschaften erfreuen. "Unsere Freunde fragen schon gar nicht mehr nach Urlaubsfotos. Sie fragen nur, ob die Homepage schon aktualisiert ist", erzählt Susan Matuszewski lachend. Das nächste Reiseziel der beiden steht noch nicht genau fest. Aber weit weg soll es sein. "Vielleicht die Falklandinseln oder Alaska", sagt Susan mit leuchtenden Augen, und das Lächeln ihres Mannes verrät: Auch er plant bereits die nächste Reise um die Welt. © [29.08.2003] Westfälischer Anzeiger Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Vervielfältigung nur mit Genehmigung des Verlags (Genehmigung durch Fr. Popek liegt für diese Homepage vor) |